Pädagogisches Konzept

Ein Tag in der Zwergenstube

Morgens früh werden die Kinder von ihren Eltern in meine Zwergenstube gebracht. Ich nehme  jedes Kind einzeln in Empfang, nehme wahr wie es den Tag begonnen hat und halte ein kleines Pläuschchen mit den Eltern. Nach dem Abschied der Eltern gehen wir meist in die Spielecke. Das Kind darf ganz in Ruhe ankommen und wahrnehmen welches Spielzeug es heute morgen besonders anspricht. Oder wir gehen in die Küche und das Kind darf mir beim Tischdecken für unser zweites Frühstück helfen. Nach und nach trudeln alle Kinder ein und das gemeinsame Freispiel kann beginnen.

im Freispiel lasse ich den Kindern viel Raum sich selber auszuprobieren

Meine Werte in der Begegnung mit Kindern

  • Rhythmus in Tages- und Wochenstruktur
  • Rituale begleiten uns den ganzen Tag
  • Achtsamkeit
  • Bindungsorientiert
  • Bedürfnisorientiert


Tagesablauf

07:45 - 09:00:     Ankommen, Freispiel, Mithelfen bei häuslichen Aktivitäten,                                                                      Angebote zu den Jahreszeiten

09:00 - 10:15:     gemeinsames Aufräumen, Morgenkreis,                                                                                                      Hände waschen/wickeln/Toilettengang,                                                                                                        gemeinsames zweites Frühstück (Obstteller, gesunde Snacks)

10:15 - 11:00:     Spielen im Garten und Hof

ab 11:00/11:30: Mittagsschlaf

13:00 - 14:30:     wecken, anziehen, Mittagessen, Abschlusskreis, abholen


Der Tagesablauf gestaltet sich anhand den Bedürfnissen der Kinder und ist den Jahreszeiten angepasst.


Wochenrhythmus

Dienstag:      Backtag 

Donnerstag: Ausflugstag


DIe Eingewöhnung


Vor Beginn der Eingewöhnung erhalten die Eltern einen Elternfragebogen von mir mit der Bitte ihn ausgefüllt zum Beginn der Eingewöhnung mitzubringen, damit ich mir vor ab einen ersten Eindruck von Gewohnheiten, Vorlieben, Eigenarten und Ängsten machen kann.

Die Eingewöhnung in der Zwergenstube  orientiert sich am bedürfnisorientierten Eingewöhnungsmodell und wird sehr individuell auf die Bedürfnisse des jeweiligen Kindes und der Eltern angepasst. Der Grundgedanke ist der, dass das Kind und die Eltern sich immer ausreichend sicher fühlen können.

Die Grundprinzipien sind: Das Tempo bestimmt das Kind und Transparenz und Offenheit zwischen allen Beteiligten sind wegbereitend.

Die ersten drei Tage kommt das Kind mit einer Bezugsperson immer zur gleichen Zeit für eine Stunde zum Beobachten und Spielen in die Zwergenstube.

In den ersten drei Tagen verhalte ich mich abwartend, beobachtend und gebe dem Kind die Möglichkeit in seinem eigenen Tempo die neue Umgebung zu erkunden. Ich bitte die Eltern sich innerlich präsent aber sehr zurückhaltend zu verhalten und sich immer an den gleichen Platz zu setzen und für ihr Kinder der sichere Hafen zu sein. Das Kind braucht am Anfang die Sicherheit, dass es an diesem Platz Mama oder Papa immer wiederfinden kann. Mit dieser Sicherheit wird es dem Kind leichter fallen die neue Umgebung zu erkunden. Ich bitte die Eltern sich innerlich präsent aber sehr zurückhaltend zu verhalten und sich immer an den gleichen Platz zu setzen und für ihr Kind der sichere Hafen zu sein, Das Kind braucht am Anfang die Sicherheit, dass es an diesem Platz Mama oder Papa immer wiederfinden kann.

Ab Tag vier biete ich mich als Spielpartner an oder beziehe das Kind in das Spiel der anderen Kinder ein. Auch übernehme ich immer mehr die aktive Rolle, gehe auf das Kind bei Bedürfnissen ein und bahne si immer mehr eine Bindung an. Ab jetzt wird die Dauer der Anwesenheit des Kindes immer weiter gesteigert,

Wenn das Kind Vertrauen gefasst hat und mich immer mehr als vertrauenswürdige Person wahrnimmt ist der Tag der ersten Trennung gekommen. Ganz nach dem Motto "Keine Trennung ohne Bindung". Die Dauer dieses Prozesses bis zu diesem Punkt bestimmt im besten Fall das Kind. An der Reaktion des Kindes bei der ersten Trennung wird deutlich wie lange die Eigewöhnung dauern wird.

Wenn das Kind die Trennung akzeptiert, wird die Dauer der Anwesenheit der Bezugsperson immer mehr gekürzt bis irgendwann ich das Kind am Morgen in Empfang nehmen kann und es sich frei verabschieden kann.

Auch dann ist es noch einige Zeit wichtig, dass die Mama oder der Papa im Notfall noch schnell erreichbar ist.

Gerne besuche ich das Kind in der Eingewöhnungszeit auch Zuhause in seinem vertrauten Umfeld um eine Brücke zu schlagen zwischen der Zwergenstube und dem vertrauten Umfeld.